Hochwertige Naturseifen aus Arosa

Nur der feine Duft verrät sie: Die Seifenmanufaktur befindet sich in einer unscheinbaren Werkstatt an einer Seitenstrasse nahe des Dorfeingangs von Arosa. Hier stellt Beat Urech seit mehreren Jahren seine besonderen Naturseifen her. Von A bis Z in reiner Handarbeit.

Beat Urech verwendet ausschliesslich natürliche Rohstoffe: Die Grundzutaten – wie Kokosöl, Kakaobutter, Sheabutter und Sonnenblumenöl – stammen aus biologischer Produktion. Er legt Wert darauf, dass sie Nahrungsmittel-Qualität haben. Hinzu kommen Kräuter, Schafmilch, Honig, Kohle, Holz und ätherische Öle aus der Region Arosa. Künstliche Konservierungsstoffe und Farbstoffe verwendet Beat Urech nicht.

Mit grösster Sorgfalt zur Seifenhochzeit

Seife entsteht aus der chemischen Reaktion einer Lauge mit Fetten resp. Ölen. Die Seifenmacher-Seifen werden im sogenannten Kaltverseifungsprozess hergestellt: Anders als bei der Heissverseifung werden dabei hochwertige Inhaltsstoffe durch Hitze nicht zerstört, sondern bleiben erhalten.

Kakaobutter, Sheabutter und Kokosfett schmilzt Beat Urech im Seifenkessel und mischt sie mit Sonnenblumenöl. Dann fügt er bei genau 40 Grad Celsius die Natronlauge dazu. Die Masse beginnt durch stetiges und sorgfältiges Rühren langsam einzudicken oder zu «verseifen». Beat Urech nennt diesen Prozess liebevoll die «Seifenhochzeit».

Handgemachte Naturseifen aus Arosa bei Lagooma Kosmetik bestellen

Naturseifen im Online-Shop
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Zum Schluss fügt der gelernte Drogist dieser Masse noch ätherische Öle, Kräuter oder andere Zutaten bei. Die noch flüssige Seife wird in grosse Seifenformen gefüllt, gekühlt und während drei Tagen gelagert. Später schneidet er die Seifen in kleine rechteckige Blöcke. Die unverpackten Seifen dürfen nun während vier bis sechs Wochen in Kisten aus fein duftendem Fichtenholz fertig reifen. Fast so wie bei gutem Wein.

Für den ganzen Körper – auch für die Haare

Als ich Beat Urech in seiner Werkstatt besuche, packt Mutter Elisabeth am Tisch sitzend Seifen in farbige Schachteln ein. Jede Sorte hat ihre eigene Farbe.

Das Seifenmacher-Sortiment ist in den letzten Jahren stetig gewachsen: 19 verschiedene Seifen gibt es mittlerweile. Die einen duften süsslich, die anderen würzig, einige orientieren sich an den Düften der Bergwelt. Und es versteht sich von selbst, dass sich die Qualität der Naturseifen aus Arosa von der herkömmlicher, industriell gefertiger Seifen und Duschgels deutlich unterscheidet.

Die Seifen verfügen dank der schonenden Herstellung über rückfettende Eigenschaften und trocknen die Haut nicht aus. Die Seifen eignen sich für die Pflege des ganzen Körpers. Zwei Sorten wurden speziell für die schonende Haarwäsche entwickelt.

Wer sich mit Beat Urech unterhält, spürt seine Leidenschaft für die Seifenherstellung. Seine Überzeugung, Seifen herzustellen, die frei von unnötigen Zusatzstoffen sind, begeistert mich. Und der Duft seiner Produkte ist einfach toll.

Ich freue mich, dass ich Ihnen ab sofort eine exklusive Auswahl an Seifenmacher-Seifen aus Arosa bei Lagooma Kosmetik anbieten kann. Sie finden die Seifen im Online-Shop von Lagooma Kosmetik oder im Studio an der Schönenbachstrasse 16, 4153 Reinach.

Bild: zvg / Seifenmacher, Ethan Oelman

Die sanfte Power-Massage

Neu bei Lagooma Kosmetik: Indische Kopfmassage

Viele Menschen schätzen die Indische Kopfmassage nach Ayurveda als regelrechtes Power-Ritual. Die Massage sorgt für ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens. Gleichzeitig wirkt sie sich positiv auf den eigenen Energiehaushalt aus. Nach der einstündigen Behandlung fühlt man sich auf jeden Fall angenehm vitalisiert.

Mich hat diese Massage schon länger interessiert und fasziniert. Deshalb habe ich diesen Sommer eine Weiterbildung für die Anwendung der Indischen Kopfmassage absolviert. Ich freue mich darüber, diese neue Behandlung nun ins Angebot von Lagooma Kosmetik aufnehmen zu können.

Vor der Massage nehme ich eine Bestimmung Ihres Grundtyps vor: Jeder Mensch verfügt laut der ayurvedischen Lehre nämlich über eine individuelle Konstitution. Diese setzt sich aus den drei Grundprinzipien Vata (Bewegung), Pitta (Umwandlung) und Kapha (Struktur) zusammen. Das Zusammenspiel der drei Grundprinzipien prägt unseren Körperbau, Charakter, unsere Fähigkeiten, Vorlieben, aber auch Anfälligkeiten.

Gegen Kopfschmerzen

Die fernöstliche Sichtweise mit den Grundprinzipien ist uns im ersten Augenblick vielleicht etwas fremd. Sie ist aber gut vergleichbar mit Modellen, wie wir sie im westlichen Lebensraum auch kennen, zum Beispiel mit der Vorstellung der vier Temperamente, die uns ausmachen.

Die Bestimmung des Grundtyps ermöglicht es, jede Behandlung individuell auf Ihre Bedürfnisse und ihre aktuelle Lebenssituation anzupassen.

Die Indische Kopfmassage umfasst neben dem Kopf auch die Schultern und Oberarme, den Nacken und das Gesicht. Mit einem handwarmen Öl werden die verschiedenen Körperstellen sanft massiert. Das entspannt die Muskeln und fördert die Durchblutung der Haut.

Die Massage lindert Schmerzen und Versteifungen im Nacken, die Beweglichkeit wird erhöht. Sie gilt als eine der einfachsten Methoden zur Linderung von Kopfschmerzen und Migräne, ganz ohne Schmerzmittel. Die Kopfmassage soll ausserdem auch dafür sorgen, dass man sich nachher besser konzentrieren kann.

Indische Kopfmassage nach Ayurveda

Lassen Sie diese sanfte Form der Massage auf sich wirken und lernen Sie die positiven Eigenschaften kennen.

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Für volle Haare und guten Schlaf

Die Indische Kopfmassage wird wegen ihrer positiven Effekte von Menschen geschätzt, die öfter unter Stress und Schlafstörungen leiden. Da bei der Indischen Kopfmassage die Kopfhaut stimuliert wird, kann sie auch gegen Schuppen und Haarausfall helfen. 

Traditionell wird die Massage im Sitzen durchgeführt. Allerdings können Sie sich bei Lagooma Kosmetik auch hinlegen, während ich die Kopfmassage anwende. Die Massage lässt sich übrigens auch sehr gut mit anderen Behandlungen kombinieren, zum Beispiel mit einer Gesichtspflege.

Die Indische Kopfmassage nach Ayurveda hat später einen regulären Preis von Fr. 120.-. In der Einführungsphase ab 20.9.21 (bis 31.10.21) können Sie sich bei Lagooma Kosmetik zum Spezialpreis von Fr. 85.- verwöhnen lassen.

Die Indische Kopfmassage ist eine sehr milde und angenehme Behandlungsform. Menschen mit Diabetes, Epilepsie, Osteoporose, Bluthochdruck und Schleudertrauma sollten dennoch darauf verzichten. Bei anderen schweren Erkrankungen fragen Sie zuerst Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Während der Schwangerschaft und während der Menstruation wird ebenfalls davon abgeraten, weil die Durchblutung angeregt wird.

Was ist Ayurveda?

Der Name Ayurveda stammt aus dem Sanskrit und bedeutet «Wissen vom Leben». Ayurveda ist eine jahrhundertealte ganzheitliche Heilkunde aus Indien. Sie umfasst neben verschiedenen Massagen als zentrale Elemente auch Ernährung, Bewegung, Heilkräuterkunde und Meditation. Ayurveda hat unter anderem zum Ziel, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Bild: Arina Krasnikova/Pexels

Wieviel Körperpflege ist richtig und nötig?

Körperpflege gehört zu unseren Grundbedürfnissen. Sie dient nicht nur dazu, unseren Körper zu reinigen. Sondern auch, unser Wohlbefinden zu verbessern. Körperpflege hilft dabei, Hauterkrankungen zu vermeiden.

Wussten Sie, das die Haut das grösste und schwerste Organ unseres Körpers ist? Sie übernimmt viele lebenswichtige Funktionen. Würde man uns die Haut abziehen, hätte diese eine Fläche von fast 2 Quadratmetern. Je nach Gewicht und Grösse des Menschen wäre sie bis zu 10 Kilo schwer.

Ich finde, es schadet nicht, diesem Mantel, der unseren Körper schützend umhüllt, etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

Bei der Körperpflege gilt der Leitsatz: «Gerade richtig!»

Reinigung und Pflege halten die Haut gesund und geschmeidig. Wasser und kosmetische Produkte helfen uns dabei, dass wir uns «in unserer Haut wohlfühlen» und frisch riechen. Wer sich allerdings übertrieben oft reinigt, bewirkt einen negativen Einfluss auf die Gesundheit. 

Die Reinigung mit Wasser, Seifen und anderen Mitteln entfernt nicht nur Schweiss, Schmutz und Körpergeruch. Auch der Wasser-Fett-Film der Haut wird angegriffen. Er schützt die Haut vor dem Austrocknen und bildet eine Barriere gegen Schadstoffe, Bakterien und Pilze. Vor allem wer trockene Haut hat, sollte vorsichtig sein. Zu häufiges Waschen kann zum Beispiel rasch Ekzeme auslösen.

Aber auch das Gegenteil ist möglich. Wer seine Körperpflege zu lange vernachlässigt, muss nicht nur mit starkem Körpergeruch rechnen. Abgestorbene Hautschüppchen und Hautzellen bilden in Verbindung mit Schweiss und Staub bräunliche Krusten auf der Haut. Unter diesen Krusten wird die Haut leicht wund, es können Infektionen entstehen.

Reinigende Gesichtspflege

Gönnen Sie sich eine wohltuende und entspannende Gesichtspflege. Individuell angepasst auf Ihren ganz persönlichen Hauttyp.

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Darum riechen wir nach Schweiss

Jeder und jede von uns hat einen eigenen, ganz individuellen Körpergeruch. Dieser kann beim Gegenüber entweder Sympathie oder Antipathie auslösen. Man sagt nicht umsonst: «Ich kann den oder die nicht riechen.»

Frischer Schweiss ist bei den meisten Menschen fast geruchlos. Er besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Den Rest machen zum Beispiel Harnstoffe, Harnsäure, Zucker und Ammoniak aus. Geruch entsteht erst, wenn Bakterien die Stoffe zersetzen. Zum Körpergeruch trägt auch Talg bei. Er wirkt wie eine Art Hautcreme, die vom Körper selber produziert wird.

Gegen Körpergeruch hilft, sich regelmässig unter fliessendem Wasser zu waschen. Und Kleider zu tragen, die aus Materialien bestehen, unter denen sich Wärme nicht staut. Ausserdem gibt es verschiedene Kosmetikprodukte gegen Schweiss und Körpergeruch.

Deodorant und Antitranspirant – das sind die Unterschiede

Im Alltag unterscheiden wir meist nicht zwischen Deodorant und Antitranspirant. Beide werden auch unter der Bezeichnung Deodorant verkauft. Es sind aber eigentlich zwei Produkte mit unterschiedlicher Wirkung:

  • Deodorants sorgen dafür, dass die Bakterien verringert werden, die für den Geruch verantwortlich sind. Ausserdem überdecken Deos unangenehme Körpergerüche mit Duftstoffen.
  • Antitranspirants sorgen dafür, dass sich weniger Schweiss bildet. Sie verstopfen dazu die Schweissdrüsen, zum Beispiel mit Aluminiumsalzen. Der Einsatz von Aluminiumsalzen ist allerdings umstritten, weil diese möglicherweise gesundheitsgefährdend sind.

In zertifizierter Naturkosmetik wird auf Aluminiumsalze verzichtet. Teilweise werden stattdessen schweisshemmende ätherische Öle verwendet, häufig Salbei. Grundsätzlich sind milde und hautschonende Produkte die beste Wahl.

Meine Empfehlung für eine sinnvolle Körperpflege: Duschen Sie mit einem Naturkosmetikprodukt und cremen Sie sich anschliessend mit einer Bodylotion oder einem Körperöl ein. So verhindern Sie das Austrocknen der Haut. Vor allem wenn Sie gerne «heiss» duschen, sollten Sie sich nachher eincremen.

Benutzen Sie für Haare und Kopfhaut ebenfalls ein Shampoo auf Naturbasis und verwöhnen Sie die Haare mit einem Haarbalsam. Zudem gibt es diverse Öle, die trockenes Haar pflegen.

Körperpflege mit Naturkosmetik

Gerne empfehle Ihnen eine Auswahl an Pflegeprodukten aus zertfizierter Naturkosmetik der Hersteller Farfalla und Benecos. Wie immer handelt es sich ausschliesslich um Produkte, die ich selber getestet habe und die ich und meine Familie selber benutzen.

Link zu Körperpflege-Produkten im Online-Shop

Bild: Karolina Grabowska/Pexels

Lästige Haare mit Zucker, Wasser und Zitrone entfernen

Haarfrei in die sonnigen Tage starten.

Sowohl Frauen als auch Männer legen gleichermassen Wert auf eine glatte Haut – insbesondere an den heissen Sommertagen. Das Entfernen von Körperhaaren liegt im Trend.

Zucker, Wasser und Zitronensaft: Diese drei natürlichen Zutaten verwende ich bei Lagooma Kosmetik für die Haarentfernung. Dabei werden die Körperhaare mit Hilfe einer zähflüssigen Paste, dem sogenannten «Zuckerwachs», von der Haut entfernt. Das Verfahren nennt sich «Sugaring».

Schon Kleopatra setzte auf «Sugaring»

«Sugaring» ist eine effektive Alternative zum herkömmlichen «Waxing». Und vollkommen natürlich: Man könnte den Zuckerwachs auch essen. Die Methode ist nicht neu: Im arabischen Raum enthaart man seine Haut seit sehr vielen Jahren auf diese Weise. Angeblich soll bereits die ägyptische Königin Kleopatra das «Sugaring» gekannt haben.

Vor der Anwendung knete ich den Zuckerwachs so lange, bis er geschmeidig ist und erwärme ihn in der Hand auf Körpertemperatur. Anschliessend streiche ich den Zuckerwachs mit den Fingern auf die Haut und ziehe ihn ruckartig wieder ab.

Das sind die Vorteile von «Sugaring» gegenüber anderen Enthaarungs-Techniken:

  • Es kann an allen Körperstellen punktgenau angewendet werden
  • Die Haare werden nicht «abgebrochen», sondern in Wachstumsrichtung ausgerissen
  • Das Verfahren wird von den meisten Menschen als weniger schmerzhaft wahrgenommen
  • Es eignet sich auch für sehr empfindliche Haut
  • Auch bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis ist «Sugaring» anwendbar
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Melden Sie sich für eine professionelle und schonende Haarentfernung bei Lagooma Kosmetik an.

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Zuckerwachs: vegan, umweltfreundlich, hautschonend

Nach dem «Sugaring» bleibt die Haut für etwa 4 bis 6 Wochen glatt. Wann ein neuer Termin notwendig wird, ist abhängig davon, ab welcher Länge Sie die Haare stören. Wer regelmässig Zuckerwachs anwendet, kann die zeitlichen Abstände zwischen den Behandlungen ausdehnen.

Warum das so ist? Jedes Haar hat eine eigene Wachstumsphase. Deshalb hat man zu Beginn einen engeren Intervall der Termine. Wendet man «Sugaring» regelmässig an, wachsen die Haare bald feiner und dünner nach.

Vor der Behandlung mit Zuckerwachs sollten Sie sich rund eine Woche nicht mehr rasieren oder epilieren. Ich empfehle Ihnen, 2 Tage vor der Behandlung ein Peeling durchzuführen. Das erleichtert es, die Haare zu entfernen. Verwenden Sie vor der Behandlung keine Creme.

Zuckerwachs ist vegan und deshalb auch umwelt- und tierfreundlich. «Sugaring» ist die perfekte Lösung für alle, die weder rasieren noch epilieren möchten und eine schonendere Haarentfernung als die herkömmliche «Waxing»-Methode ausprobieren möchten.

Naturkosmetik für die tägliche Hautreinigung

Pflegen Sie Ihre Haut nach dem «Sugaring» (oder anderen Enthaarungsmethoden) mit milder Naturkosmetik. Ich empfehle Ihnen folgende Produkte aus dem Online-Shop von Lagooma Kosmetik:

Farfalla Mandarine Feuchtigkeitsspendende Körperlotion
Farfalla Berglavendel Körperlotion
Farfalla Bio-Pflegeöl Aprikosenkern / Mandel

Bild: andreapiacquadio/Pexels

So schützen wir die Haut vor zu viel Sonne

6 Behauptungen zum Sonnenschutz im Check.

Wie wichtig Sonnenschutz für die Haut ist, wissen inzwischen doch alle. Müsste man meinen. Wer seine Haut der schädlichen UV-Strahlung zu sehr aussetzt, riskiert Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und ernsthafte Krankheiten. Dennoch existiert weiterhin viel Unwissen, wie man sich richtig schützt. Das zeigt sich an vielerlei Behauptungen, die uns im Alltag begegnen.

Behauptung 1: «Im Schatten muss ich mich nicht eincremen

Stimmt nicht. Einen Schattenplatz aufzusuchen, ist auf jeden Fall ratsam – aber auch hier sollten wir uns eincremen. Unter einem Sonnenschirm erreicht weiterhin ein Teil der schädlichen UV-Strahlung unsere Haut. Glas schützt ebenfalls nur bedingt. Ein Teil der UV-Strahlung durchdringt die Scheiben, weshalb es auch bei Autofahrten sinnvoll ist, sich einzucremen. Dasselbe gilt bei wolkigem Wetter. Wolken halten nur einen Teil der UV-Strahlung vom Boden fern. Ein guter Sonnenschutz sind Kleider. Je dunkler und dichter gewebt, desto besser.

Behauptung 2: «Sonnencreme beeinflusst unser Hormonsystem!»

Stimmt nicht. Jedenfalls nicht, wenn wir die «richtigen» Produkte wählen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Sonnenschutzmitteln: Solche mit chemischen (organischen) Filtern, welche in die Haut eindringen und die UV-Strahlen in Wärme verwandeln. Und solche mit physikalischen (mineralischen) Filtern, die auf der Haut eine Schutzschicht gegen die UV-Strahlen bilden. Chemische Filter stehen im Verdacht, unser Hormonsystem zu beeinflussen. Studien zeigen, dass sie auch das natürliche Gleichgewicht in Gewässern gefährden. Ich rate dazu, ausschliesslich Naturkosmetik-Produkte zu verwenden. Ein kleiner Nachteil ist, dass sie einen weisslichen Film auf der Haut bilden. Damit kann ich aber gut leben.

Behauptung 3: «Sonnencreme verhindert, dass ich braun werde!»

Stimmt nicht. Auch wer sich eincremt, wird braun. Bräune auf der Haut entsteht durch das Farbpigment Melanin. Dieses bildet sich, wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen. Es schützt die unteren Hautschichten vor der schädlichen UV-Strahlung der Sonne. Sonnencreme hält die Sonnenstrahlen von der Haut fern. Dadurch hat unsere Haut länger Zeit, einen eigenen Schutz aufzubauen. Mit Sonnencreme trocknet die Haut ausserdem weniger schnell aus. Dadurch bleibt Bräune länger erhalten.

Behauptung 4: «Nachcremen verlängert den Schutz!»

Stimmt nicht. Wie lange man seine Haut der Sonne maximal aussetzen sollte, zeigt der Lichtschutzfaktor (LSF) oder Sun Protection Factor (SPF). Je höher dieser Wert, umso länger die Schutzdauer. Ist die Maximaldauer erreicht, sollten Sie der Haut unbedingt eine Pause von der Sonne gönnen. Nachcremen ist übrigens dennoch sinnvoll, weil es den Sonnenschutz erhält. Nach dem Schwimmen oder wenn man stark schwitzt, ist es ratsam, auch zwischendurch mal zur Tube zu greifen. Wichtig: Nicht zu wenig Sonnencreme verwenden!

Naturkosmetik für die tägliche Hautreinigung

Im Online-Shop von Lagooma Kosmetik finden Sie verschiedene Produkte, die Ihre Haut nicht nur gründlich reinigen, sondern auch pflegen.

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Behauptung 5: «Make-Up schützt vor der Sonne!»

Stimmt nicht. Auch wer Make-Up verwendet, sollte sich zusätzlich mit einer Sonnencreme schützen. Es gibt zwar Make-Up-Produkte mit einem leichten Lichtschutzfaktor. Dieser ist aber meist zu schwach, um die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Vor allem wird Make-Up meist nur in geringer Menge angewendet und auch nicht an allen Stellen im Gesicht. Am besten cremen Sie sich zuerst mit Sonnenschutz ein und tragen dann das Make-Up auf. Wer sein Gesicht der Sonne längere Zeit aussetzt, sollte sich tagsüber abschminken und neu eincremen.

Behauptung 6: «Sonnencreme verursacht Pickel!»

Stimmt manchmal. Es ist zwar nicht so, dass Sonnencreme grundsätzlich zu unreiner Haut führt. Sie kann aber zusammen mit Schweiss, Talg, Make-Up und Schmutz dazu beitragen, dass Poren verstopft werden. Dann können auch Pickel auftreten. Dagegen hilft in den meisten Fällen, die Haut regelmässig und gründlich zu reinigen, zum Beispiel mit einem Reinigungsfluid. Sicher vor dem Schlafengehen, aber noch besser auch mal tagsüber. Echte Unverträglichkeiten tauchen eher bei Sonnencreme mit chemischem UV-Filter auf. Aber die verwenden wir ja ohnehin nicht, siehe Punkt 2.

Bild: rf._.studio/Pexels

So werden Ihre Füsse fit für den Sommer

Zeit, unsere Füsse für die Sandaletten-Zeit parat zu machen.

Bei der Pflege kommen unsere Füsse ja meist etwas zu kurz. Obwohl wir auf sie angewiesen sind und sie uns täglich tragen. Vor allem in der kälteren Jahreszeit stecken sie die meiste Zeit in Socken und Schuhen, ohne dass wir uns gross um sie kümmern.

Damit ist jetzt Schluss. Die Zehen wollen raus. Gönnen Sie Ihnen eine umfassende Fusspflege: Hornhaut weg, Nägel kürzen, Nagelhaut entfernen, Füsse massieren, Nägel sommerlich lackieren. Und dann ab an die Sonne!

Warum haben wir so raue Füsse?

Unsere Fusssohlen besitzen keine Talgdrüsen. Deshalb werden sie schneller trocken und rissig als andere Hautpartien. Enge und geschlossene Schuhe, wie wir sie im Winter tragen, behindern die Luftzirkulation.

Auch Hornhaut kann entstehen, wenn unsere Füsse sehr trocken sind oder stark belastet werden – zum Beispiel durch Druck oder Reibung. Hornhaut ist übrigens nicht grundsätzlich schlecht: Sie ist ein natürlicher Schutz für unsere Füsse.

Aber klar: Harte und raue, gelblich verfärbte Stellen an den Füssen will niemand haben. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, Hornhaut massvoll zu reduzieren.

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Gönnen Sie Ihren Füssen bei Lagooma Kosmetik eine Pediküre und stimmen Sie sich auf die warmen Sommermonate ohne Socken ein. 

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Wie läuft eine Fusspflege ab?

Ein lauwarmes Fussbad zum Start sorgt dafür, dass die Haut an Ihren Füssen und die Zehennägel weich werden. Eine Badeessenz mit ätherischen Ölen versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.

Nach dem Fussbad kürze ich Ihre Zehennägel und bringe sie in Form. Wichtig ist es, die Nägel nicht zu kurz zu schneiden. Die Nagelhaut wird von mir ebenfalls sanft gekürzt oder zurückgeschoben.

Als Nächstes widme ich mich der Hornhaut an Ihren Fersen. Mit einer Hornhautfeile reibe ich sie sanft weg.

Fast zum Schluss der Behandlung erhalten Sie eine entspannende Fussmassage. Ich verwende dazu eine Fusscreme mit natürlichen Inhaltsstoffen, mit der die Haut angenehm geschmeidig wird.

Wer mag, kann sich die Zehennägel auch noch mit einer Farbe nach Wahl lackieren lassen.

Welche Farbe für die Nägel ist «in»?

Immer wieder werde ich gefragt, welche Farben für die Nägel gerade «in» sind. Natürlich erfindet irgend jemand immer «diese eine Trendfarbe», nach der alle schreien sollen.

Ich bin der Meinung: Jede Farbe ist immer dann richtig, wenn Sie gerade Lust darauf haben. Sie dürfen sich bei mir auch jeden Nagel anders lackieren lassen.

Ich habe meine Fussnägel übrigens kürzlich von meiner 5-jährigen Tochter lackieren lassen. Die Farben hat sie ausgewählt – am einen Fuss violett, am anderen rot.

Frühlings-Reinigung für Ihre Haut

Nach dem Winter ist es Zeit, unsere Haut fit für den Frühling zu machen.

Die kalten Wochen haben wohl bei uns allen trockene und raue Hautpartien hinterlassen. Im Winter produzieren die Talgdrüsen kaum noch Fett, um unsere Haut zu schützen. Die Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen in die Hautoberfläche wird auch reduziert. Zusätzlich setzt jeweils die warme Heizungsluft der Haut ordentlich zu.

Nun stellt die Haut aber auf Frühlingsbetrieb um und kurbelt den Stoffwechsel an. Auch die Fettproduktion in den Talgdrüsen läuft wieder. Die reichhaltigen Pflegeprodukte, die wir im Winter verwendet haben, sind nicht mehr nötig. Die meisten Hauttypen verlangen jetzt nach mehr Feuchtigkeit und weniger Fett. Ich empfehle eine leichte Tagescreme.

Sie können Ihre Haut bei der Umstellung auf die wärmere Jahreszeit unterstützen. Gönnen Sie ihr eine wohltuende und entspannende Gesichtspflege, mit einem Peeling und einer Tiefenreinigung.

Im Lagooma Online-Shop finden Sie ausgewählte Pflegeprodukte für Ihr Gesicht

Mit einem Peeling werden abgestorbene Hautzellen und Hautschuppen entfernt. Es regt die Durchblutung der Haut an und bringt den natürlichen, gesunden Teint zurück. Die Tiefenreinigung entfernt Schmutz und Staub von der Hautoberfläche und aus den Poren. Das sorgt für eine glatte, geschmeidige Hautstruktur und lässt die Haut frisch und gesund wirken.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Gesichtspflege-Angebote bei Lagooma Kosmetik

Im Studio von Lagooma Kosmetik können Sie zwischen fünf verschiedenen Pflege-Behandlungen auswählen. Jede dieser Behandlungen wird individuell auf Ihren persönlichen Hauttyp angepasst.

Verwöhnen Sie Ihre Haut mit Naturkosmetik. Ich freue mich darauf, Sie beraten und behandeln zu dürfen.

Macht Lippenbalsam wirklich süchtig?

Lippen sind toll.

Auf den Lippen kitzelt es und prickelt es. Lippen sind 200 mal sensibler als die Oberflächen der Fingerspitzen. Die Haut besteht hier nur aus einigen wenigen Zellschichten und ist viel dünner als an allen anderen Körperstellen.

Das macht die Lippen aber auch anfällig für Trockenheit.

Ein Lippenpflegestift in der Handtasche kann helfen. Allerdings hören wir im Alltag immer wieder Vorurteile und Behauptungen über Lippenpflege. Ich habe die häufigsten zusammengestelt und sage Ihnen, was dran ist.

«Lippenbalsam trocknet die Lippen aus!»

Stimmt nicht. Die Haut der Lippen besitzt praktisch keine Talgdrüsen und kann sich deswegen nicht selber feucht halten. Lippen können schnell spröde werden. Lippenbalsam sorgt dafür, dass sie geschmeidig bleiben oder es wieder werden.

«Lippen werden süchtig nach Lippenbalsam!»

Stimmt nicht. Hauptbestandteil in Lippenpflegestiften ist Fett. Lippenbalsam legt sich wie ein Schutz über die Haut. Natürlich kann es sein, dass man sich an das angenehme Gefühl gewöhnt und nicht mehr darauf verzichten möchte.

Spezialangebot für Naturkosmetik-Lippenpflege
im Lagooma-Onlineshop: Fr. 2.35 statt Fr. 3.50
pro Lippenpflegestift (beim Kauf ab 2 Stück)

«Auch Lippen bekommen Sonnenbrand!»

Stimmt. Die Lippen bilden fast kein Hautpigment Melanin. Dadurch sind sie vor UV-Strahlung nicht gut geschützt. Ein Sonnenbrand ist möglich. Vor allem in der Höhe oder am Wasser benutzen Sie am besten eine Lippenpflege mit UV-Schutz.

«Lippenbalsam besteht aus Erdöl!»

Stimmt nicht. Also sicher dann nicht, wenn Sie zu echter Naturkosmetik greifen. In herkömmlichen Lippenpflegestiften können Mineralöle enthalten sein. Davon rate ich ab. Auch, weil die Stoffe durch Ablecken rasch in den Körper gelangen.

Unangenehm wird’s, wenn bei trockenen Lippen die Mundwinkel einreissen. Auch in diesem Fall kann Lippenbalsam helfen und lindernd wirken. Ratsam ist in einem solchen Fall, in der Apotheke eine Zinksalbe zu kaufen. Diese sorgt dafür, dass die Risse rasch verheilen.

Meine Empfehlung für geschmeidig weiche Lippen: Lippenbalsam aus Naturkosmetik täglich beim Schlafengehen auftragen und über Nacht einwirken lassen. Ruckzuck sind Probleme mit spröden, rissigen Lippen vergessen.

So vermeiden und pflegen Sie rissige Hände

Sind Ihre Hände auch so empfindlich?

Winterliche Kälte kann den Händen stark zusetzen. Schon kurze Spaziergänge, Joggingrunden oder Velofahrten ohne Handschuhe können jetzt dazu führen, dass sich die Haut rot verfärbt und zu spannen beginnt. Ist man länger draussen oder bei leichtem Wind unterwegs, kann es sehr rasch zu richtigen Entzündungen kommen.

Die führen dazu, dass sich auf der Haut juckende Risse bilden. Ganz schön schmerzhaft. Fies daran: Sind solche Schrunden erst einmal da, geht es oft lange, bis sie wieder verschwunden sind.

Tragen Sie Handschuhe

Ziehen Sie deshalb Handschuhe an, wenn Sie in diesen Wochen draussen sind. Am besten geeignet sind Materialien, die zulassen, dass die Haut atmen kann. Handschuhe aus teuren Hightech-Materialien sind nicht nötig: Wollhandschuhe, nicht zu eng, funktionieren bestens.

Gönnen Sie sich eine Handpflege-Behandlung
bei Lagooma Kosmetik

Unsere Hände sind zurzeit ohnehin zusätzlich belastet: Um die Pandemie einzudämmen, haben wir es uns angewöhnt, sie häufig zu waschen und zu desinfizieren. Diese Massnahmen sind wichtig. Aber sie sorgen auch dafür, dass die Haut schneller austrocknet.

Richtig eincremen

Am besten verwenden Sie lauwarmes statt heisses oder kaltes Wasser beim Händewaschen und cremen ihre Hände ein. Verwenden Sie eine rückfettende Naturkosmetik-Handcreme. Wichtig ist, dass Sie Ihre Hände mehrmals täglich eincremen, auch vor dem Zubettgehen.

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Handcremes im Online-Shop von Lagooma

Geben Sie die Creme zuerst auf den einen der beiden Handrücken und verteilen Sie sie, indem Sie die beiden Handrücken leicht kreisend gegeneinander drücken. Danach massieren Sie ihre Finger ein und zum Schluss die Handflächen und Handgelenke.

Ausgetrocknete, rissige Hände sind ein Problem, das im Winter Frauen und Männer betrifft. Allerdings sind Frauen ab Mitte 40 oft stärker damit konfrontiert. Aufgrund hormoneller Veränderungen kann die Haut weniger Feuchtigkeit speichern.

Ungerecht, aber ist halt so.

Erkennen Sie echte Naturkosmetik

Natürliche Pflege-Produkte sind ein schönes und beliebtes Geschenk. Für andere und für sich selbst. Aber wie erkennen wir, welche Angebote man mit gutem Gewissen verschenken kann? Wie können wir sicher sein, dass auch Natur drin steckt, wo Natur drauf steht?

Der Begriff Naturkosmetik ist gesetzlich nämlich nicht geschützt. Schlagworte wie «Green Cosmetics», «Natural» oder «Kraft der Natur», «Pflanzliche Kosmetik» finden wir auf vielen Verpackungen – gerade bei Geschenksets. Aber häufig handelt es sich hier Etikettenschwindel.

Gütesiegel helfen Ihnen bei der Orientierung

Zertifizierungen zeigen, welche Produkte wirklich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden. Die wichtigsten drei Gütesiegel resp. Labels: BDIH, EcoCert und NaTrue.

Produkte, die das deutsche BDIH-Label tragen, dürfen keine künstlich hergestellten Farb- und Duftstoffe enthalten. Produkte auf Erdölbasis sind ebenfalls verboten. Die meisten der Rohstoffe bei BDIH-zertifizierten Produkten stammen aus biologischem Anbau. Erlaubt sind Stoffe, die von Tieren produziert werden, zum Beispiel Honig. Naturkosmetika mit dem BDIH-Label enthalten keine Stoffe, die an Tieren getestet wurden.

Zertifizierte Naturkosmetik-Produkte finden
Sie im Online-Shop von Lagooma Kosmetik

Auch beim Label EcoCert gilt: Die meisten enthaltenen Inhaltsstoffe sind natürlich und stammen aus erneuerbaren Ressourcen. Öko-Anbau wird bevorzugt. Teilweise erlaubt sind Stoffe, die von Tieren produziert werden. Tierversuche sind für Naturkosmetika mit der Zertifizierung EcoCert nicht erlaubt. EcoCert hat seinen Hauptsitz in Frankreich und vergibt seine Zertifikate weltweit.

Die europäische Initiative NaTrue kennt drei Label-Stufen: Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Bio-Kosmetik. Nur unveränderte natürliche Inhaltsstoffe, keine Erdölprodukte und keine künstlichen Inhaltsstoffe – das die Regeln, die für die Zertifizierung gelten. Naturidentische Stoffe sind teilweise erlaubt. Dabei handelt es sich um Stoffe, die es zwar in der Natur gibt, die aber im Labor hergestellt werden.

Auch am Demeter-Siegel ist Naturkosmetik zu erkennen. Die Kriterien dafür sind sehr streng: Mindestens 90% der Zutaten eines Produkts, die aus der Landwirtschaft stammen, müssen den Demeter-Anbauregeln entsprechen.

Codecheck-App zeigt problematische Stoffe

Ganz klar: Zertifizierungen für Naturkosmetik helfen bei der Orientierung. Aber: Für kleinere Hersteller ist es oft zu aufwendig und zu teuer, ein solches Gütesiegel zu erhalten. Wenn Sie es ganz genau wissen möchten, nutzen Sie am besten die Codecheck-App. Sie zeigt Ihnen, welche Stoffe in einem Kosmetikprodukt drin sind.

Wichtig zu wissen: Zertifizierte Naturkosmetik ist nicht in jedem Fall vegan. Auch umgekehrt ist das nicht automatisch der Fall. Vegane Kosmetik erkennen Sie meist an der Vegan-Blume oder dem V-Label. Und auch hier hilft die Codecheck-App.