Warme Massage für kühle Tage

In den Wintermonaten ist die Hot- und Cold-Stone-Massage ein faszinierender, schöner Genuss. Die wohltuende Wirkung von Massagen mit warmen und kalten Steinen ist seit Urzeiten in verschiedenen Gegenden der Welt bekannt.

Während in Deutschland oft damit geworben wird, dass die Hot- und Cold-Stone-Massage indianischen Ursprungs sei, wird sie in Nordamerika häufig mit einer skandinavischen Tradition in Verbindung gebracht. Beides ist wahrscheinlich nicht richtig.

Löst Verspannungen, wirkt gegen Stress

Es gibt verschiedene Massagen mit warmen und kalten Steinen. Bei der Hot- und Cold-Stone-Massage, die ich anwende, kommen warme Basaltsteine und kalte Marmorsteine zum Einsatz. Vor der Massage erwärme ich die Basaltsteine auf etwa 60° C. Einige davon lege ich auf verschiedene Stellen Ihres Körpers, mit den anderen massiere ich Sie. Dazwischen gibt es kurze Aktivierungen mit gekühlten Marmorsteinen.

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Diese Behandlung mit warmen und kalten Steinen sowie wohlriechendem Massageöl fördert das Wohlbefinden. Sie löst Verspannungen, regt die Blutzirkulation und den Stoffwechsel an und entspannt das Nervensystem.

Kann gegen Menstruationsbeschwerden helfen

Hier kann die Hot- und Cold-Stone-Massage auch ganz direkt helfen:

Stress: Eine Massage mit warmen und kalten Steinen hilft, sich zu entspannen. Die Berührungen sorgen dafür, dass der Körper Hormone ausschüttet, die gegen Stress wirken.

Schmerzen: Wärme wird seit langem angewendet, um Schmerzen zu lindern und Verspannungen zu lösen. Die Hot- und Cold-Stone-Massage fördert die Durchblutung der Muskeln. Sie hilft gegen Krämpfe und kann akute und chronische Schmerzen reduzieren. Deshalb kann die Massage auch gegen Menstruationsbeschwerden wirken.

Schlafstörungen: Die Hot- und Cold-Stone-Massage wirkt auf das vegetative Nervensystem beruhigend. Das kann Menschen mit Schlafproblemen helfen.

Hautbild: Durch die Hot- und Cold-Stone-Massage wird Ihr Hautbild verbessert. Die Wärme und das Massieren regen die Durchblutung der Haut an, das naturreine Massageöl macht sie sanft und geschmeidig. Durch die Wärme weiten sich die Poren, wodurch die Inhaltsstoffe des Öls noch besser aufgenommen werden.

Immunabwehr: Die Hot- und Cold-Stone-Massage regt den Stoffwechsel an. Die Stimulation mit kalten Steinen bringt den Kreislauf in Schwung. Beides stärkt das Immunsystem.

Bringt Körper, Geist und Seele in Einklang

Probieren Sie es aus: Eine Hot- und Cold-Stone-Massage verhilft zu einem unbeschwerten „Gerade richtig“-Gefühl. Die Behandlung bringt Körper, Geist und Seele in Einklang.

Die Hot- und Cold-Stone-Massage ist natürlich kein Ersatz für eine medizinische Therapie. Ich empfehle sie nicht für Menschen, die besonders empfindlich auf Hitze und Kälte reagieren. Bei Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose und während der Schwangerschaft sollten sie vorgängig ihren Arzt fragen.

Hautpflege im Herbst und Winter

An kühlen Herbst- und Wintertagen hat die Haut andere Bedürfnisse als in der warmen Jahreszeit. Versorgen Sie Ihre Haut mit mehr Feuchtigkeit, um zu vermeiden, dass sie spröde wird und sich Risse bilden. Haben Sie Ihre Gesichts- und Hautpflege auf «Winterbetrieb» umgestellt? Hier gibt’s Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Warum braucht die Haut «Winterpflege»?

Die kältere Jahreszeit stresst unsere Haut. Draussen reizen sie Kälte und Wind. Je kälter es ist, desto weniger aktiv sind unsere Talgdrüsen. Sie produzieren kaum noch Fett, das unsere Haut schützen könnte. Weil sich bei Kälte die Blutgefässe zusammenziehen, gelangen auch weniger Sauerstoff und Nährstoffe in die Hautoberfläche. Drinnen trocknet die warme Heizungsluft die Haut zusätzlich noch aus.

Was kann ich gegen ausgetrocknete Haut tun?

Empfindliche Haut sollte man mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Am besten cremen sie Ihre Haut am Morgen und am Abend ein. Da das Gesicht und die Hände der Kälte am meisten ausgesetzt sind, empfiehlt es sich, sie auch tagsüber immer mal wieder einzucremen. Es ist besser, jeweils kleine Mengen Creme aufzutragen, da sie von der Haut besser aufgenommen werden können.

Welche Produkte benötige ich?

Fürs Gesicht verwenden Sie im Winterhalbjahr am besten eine reichhaltigere Gesichtscreme, die über einen gewissen Fettanteil verfügt. Sie sorgt dafür, dass sich auf der Haut ein dünner Schutzfilm bildet. Gegen trockene Hände leisten rückfettende Cremes ebenfalls gute Dienste. Für Arme, Beine und restliche Hautpartien empfehle ich eine pflegende Körperlotion. Gut für die Haut ist natürlich auch, sie nach dem Duschen oder Baden mit einem pflanzlichen Pflegeöl einzureiben.

Und wenn Sie Ihrer Haut hin und wieder etwas Besonderes gönnen möchten, melden Sie sich für eine individuelle Gesichtspflege bei mir im Lagooma-Kosmetikstudio an.

Wie finde ich das «Richtige» für meine Haut?

Das Wichtigste: Ein Produkt muss sich gut anfühlen. Die richtigen Cremes oder Lotions sorgen für Wohlbefinden beim Auftragen. Sie sollten nicht zu schnell einziehen und kein «mattes» Hautgefühl zurück lassen, aber auch nicht zu lange auf der Haut «haften» bleiben. Nicht jede Haut benötigt dieselbe Pflege. Versuchen Sie herauszufinden, welche Bedürfnisse Ihre Haut hat. Falls Sie unsicher sind, berate ich Sie gerne.

Was sollte ich sonst noch beachten?

Baden und duschen Sie nicht zu heiss, da dadurch die trockene Haut zusätzlich gereizt wird. Vor allem kleinere Kinder sollten im Winterhalbjahr nicht zu oft gebadet werden – und wenn, dann ebenfalls nicht zu heiss. Auch was wir essen hat einen Einfluss auf die Haut: Im Winter soll die Ernährung besonders ausgewogen und vitaminreich sein. Dazu viel Wasser trinken.

Nun sind Sie bereit für die bevorstehenden kühleren Wochen. Geniessen Sie Herbst- und Winterspaziergänge an der frischen Luft. Das hält fit. Ratsam ist es natürlich, Handschuhe zu tragen. Und vergessen Sie nicht, Ihr Gesicht einzucremen.

Wellness für strapazierte Füsse

Im Sommer sind gepflegte Füsse für viele von uns eine Selbstverständlichkeit. Aber kaum beginnt der Herbst, ist es damit vorbei: Fusspflege besteht dann oft nur noch aus Waschen und Nägelschneiden. Dabei werden Füsse gerade in der kühlen Jahreszeit arg strapaziert.

Kalte, trockene Luft: Sie entzieht der Haut am ganzen Körper Feuchtigkeit, also auch an den Füssen. Weil die Haut an den Füssen weniger Fette produziert als an anderen Körperstellen, trocknet sie hier schnell aus. Dadurch bilden sich Risse. Diese können zum Teil ziemlich schmerzhaft sein. Eine gute Fusscreme hilft: Sie fettet die Haut und hält sie geschmeidig.

Dicke Socken und geschlossene Schuhe: Darin staut sich Wärme. So angenehm und wichtig warme Füsse sind, die fehlende Luftzirkulation kann der Haut zusetzen. Sie sorgt für geschwollene, oft schmerzende Füsse und begünstigt die Bildung von Fussschweiss. Zumindest am Abend sollten wir die Füssen deshalb befreien und in der Wohnung ein wenig barfuss gehen.

Wer seinen Füssen etwas Gutes tun will, gönnt ihnen ab und zu ein lauwarmes Fussbad. Die Füsse können sich durch Öle und Mineralsalze regenerieren, die Haut wird weich. Anschliessend massieren Sie ihre Füsse noch ein wenig – das tut richtig gut.

Gerne biete ich Ihnen bei Lagooma Kosmetik ein regelrechtes Wellness-Programm für Ihre Füsse an: Fussbad, Nagelpflege, Hornhautentfernung, extra lange Fuss-/Unterschenkel-Massage. Dazu einen Tee oder Kaffee und ein Stück Engadiner Nusstorte.

Zum Schluss noch drei Antworten auf Fragen, die mir von Kundinnen und Kunden immer mal wieder gestellt werden:

Wie schneidet man Zehennägel richtig? Der Nagel sollte nicht zu kurz geschnitten werden. Optimal ist es, wenn er etwa mit der Zehenkuppe bündig ist. Bei zu kurz geschnittenen Nägeln kann es zu Entzündungen des Nagelbetts kommen. Damit die Zehnennägel nicht einwachsen, sollte man sie nicht zu stark abrunden.

Wie entfernt man Hornhaut? Am besten sollte man Hornhaut schonend entfernen, mit einem Bimsstein oder einer feinen Feile. Hornhaut stellt eine natürliche Schutzschicht für den Fuss dar, also nicht zu viel wegraspeln. Da Hornhaut durch Druck und Reibung entsteht, wächst sie rasch nach, wenn man ihr zu häufig und zu intensiv zu Leibe rückt.

Warum ist man an den Füssen so kitzelig? In der Fusssohle kommen besonders viele Nervenenden zusammen, was sie so empfindlich macht. Die Nervenenden stellen Wärme, Kälte und jede Berührung fest. Sie leiten diese Informationen ans Gehirn weiter, damit wir uns möglichst gut schützen können.

Füsse vollbringen täglich grossartige Leistungen. Nicht nur jetzt in den Herbstwochen, wo viele von uns Wochenende für Wochenende unterwegs auf ausgiebigen Wandertouren sind. Es kann also nicht verkehrt sein, den Füssen etwas Aufmerksamkeit zu schenken.