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Wer seine Haut pflegt, bekommt weniger Falten

ARIANE AEBERSOLD-VOGEL

ARIANE AEBERSOLD-VOGEL

Kosmetikerin EFZ

«Anti-Aging» hilft, bewirkt aber keine Wunder

Falten einfach so wegzucremen, das funktioniert leider nicht. Wir können jedoch mit speziellen «Anti-Aging»-Behandlungen dazu beitragen, unser Hautbild nachhaltig zu verbessern und länger jung auszusehen. Die wichtigsten vier Punkte, die Sie dazu wissen sollten:

1. So entstehen Falten

Der Hautalterungsprozess setzt früh ein, schon vor dem 30. Lebensjahr: Die Zellteilung verlangsamt sich. Die Eiweisse Elastin und Kollagen werden weniger, dadurch verringert sich die Festigkeit der Haut. Der Körper bildet weniger wasserbindende Hyaluronsäure. Die Durchblutung lässt nach. Die Haut wird trockener und dünner. Es bilden sich Falten.

2. So bleibt die Haut länger jung

Mit unserem Lebensstil beeinflussen wir ganz direkt, wie schnell die Haut altert: Wer sich oft ungeschützt in die Sonne legt, hat eher schlechte Karten. Genauso, wer raucht und viel Alkohol trinkt. Positive Auswirkungen auf die Haut haben sportliche Aktivitäten. Der Stoffwechsel wird durch ein massvolles Sportprogramm angeregt. Die Bewegungen haben eine straffende Wirkung. Auch wer sich genügend Schlaf gönnt, leistet einen Beitrag gegen die vorzeitige Hautalterung. Unsere Haut regeneriert sich nämlich zu einem grossen Teil im Schlaf.

3. So funktioniert «Anti-Aging»

Wer seiner Haut ein wenig Aufmerksamkeit und Pflege gönnt, kann ihren Alterungsprozess tatsächlich verlangsamen. Bei den «Anti-Aging»-Behandlungen im Lagooma-Studio verwende ich Naturkosmetik-Produkte, die den natürlichen Regenerationsprozess der Haut unterstützen. Sie spenden der Haut mit pflanzlicher Hyaluronsäure zusätzliche Feuchtigkeit und enthalten pflanzliche Wirkstoffe mit hautstraffenden Eigenschaften. Die Wirksamkeit wurde in klinischen Anwendungstests bestätigt. Jede «Anti-Aging»-Behandlung passe ich individuell auf Ihr Alter, Ihren Hauttyp und individuelle Bedürfnisse an.

«Anti-Aging» bei Lagooma

Behandlung im Studio von Lagooma

Angebote im Online-Shop von Lagooma

4. So wirken Faltenfüller-Cremes

Spezielle Faltenfüller-Cremes enthalten neben Hyaluronsäure oft glättende Wachse, Öle und lichtreflektierende Partikel. Sie legen sich wie ein Weichzeichner-Fotofilter über die Haut. Für einen besonderen Abend reicht’s – Wunder sind keine zu erwarten: Der Effekt verschwindet nach ein paar Stunden und die Falten kommen zurück. Da solche Faltenfüller-Cremes häufig bedenkliche Wirkstoffe wie hormonaktive Substanzen oder Mineralöle enthalten, empfehle ich ihre Verwendung nicht.

Fazit: Wer seine Haut pflegt und sich regelmässig cremt, behält auch nach dem 30. Lebensjahr eine glattere Haut. Dass sich dennoch Falten bilden, lässt sich nicht verhindern. Aber sind die denn wirklich so schlimm?

Wer sich wirklich nicht mit Falten abfinden möchte, kann es noch mit Botulinumtoxin (vulgo: Botox) versuchen: Das Nervengift wird in die Gesichtsmuskeln gespritzt, damit sie sich nicht mehr zusammenziehen können. Für mich keine Option, aber das muss jede/r für sich entscheiden.